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 Hinter den Kulissen des Opernhauses in Zürich.

Eine gut gelaunte Gruppe aus Bachtelsurfern, Gästen und Neumitgliedern traf sich am Do. 22.März 2018 um 13:45 Uhr vor dem Opernhaus beim Sechseläuten Platz.

Der Kontrast zwischen dem ehrwürdigen Altbau des Opernhauses und dem neu gestalteten Sechseläutenplatz könnte nicht grösser sein. Trotzdem passt es irgendwie. Der Spagat zwischen modern und alt ist den Architekten gelungen. Um 14:00 Uhr begrüsste uns Frau Laurina Raffainer und führte uns für 1 ½ Stunden hinter die Kulissen des Opernhauses.Die Bauzeit vom 13. Juni 1880 –  30. September 1891 ist für so ein Gebäude enorm kurz.

Das Gebäude steht sehr nahe am Zürichsee und es mussten hunderte von Pfählen in den Boden gerammt werden. Hier arbeiten um die 630 Mitarbeiter. Bühnenmaler, Lichttechniker, Schreiner, Stylistinnen, Näherinnen, Maskenbilderinnen, Musiker, Sänger, Köche können hier ihre Lehre absolvieren. Die Bühnenarbeiter arbeiten in drei Schichten am Tag. Bei unserem Besuch wurde für die Ballett Aufführung  am Abend der Boden ausgewechselt. Es ist ein Spezialboden, dieser ist etwas elastischer als der normale Bühnenboden. Bei den vielen und  hohen Sprünge der Tänzerinnen und Tänzer werden die Gelenke etwas weniger belastet. Auch die gesamte Beleuchtung welche aus LED besteht  wurde angepasst.  Die riesige Kulisse welche mit einem gewaltigen Lift aus den unteren Stockwerken nach oben gebracht wird brachte uns zum Staunen. In dem grossen Lift kamen wir uns wie Zwerge vor. Das Opernhaus kostet den Steuerzahler im Kanton Zürich 100 Millionen Franken dazu kommen noch 20 Millionen von den Sponsoren. ( Im Jahr) Die Zeit verging wie im Fluge und Frau Raffainer hat uns mit dem vielen Hintergrund Wissen begeistert.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die tolle Führung.

Im  Bernhard Kaffee haben wir den interessanten Nachmittag gemütlich ausklingen lassen.

Bernhard Künzi

Fotos von Hans Egli